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	<title>FAQs Archiv - Blindenwarenshop</title>
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	<description>Der etwas andere Weg um Blindenware zu kaufen</description>
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	<title>FAQs Archiv - Blindenwarenshop</title>
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	<item>
		<title>Ausgleichsabgabe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[newadminuser]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jul 2024 16:22:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Anrechnung auf die Ausgleichsabgabe Beauftragung von Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) &#160; Unternehmen, die Aufträge an anerkannte Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) oder Blindenwerkstätten vergeben, profitieren von steuerlichen Vorteilen. Gemäß § 223 SGB IX können sie 50 Prozent der Ausgleichsabgabe für schwerbehinderte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von der zu zahlenden Summe abziehen. Neben dem Kauf von &#8230; </p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://shop.blindenwerkstatt-deutschland.info/Fragen%20und%20Antworten/ausgleichsabgabe-blindenwerkstatt/">Ausgleichsabgabe</a> erschien zuerst auf <a href="https://shop.blindenwerkstatt-deutschland.info">Blindenwarenshop</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2 class="section-heading">Anrechnung auf die Ausgleichsabgabe</h2>
<p><strong>Beauftragung von Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM)</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Unternehmen, die Aufträge an anerkannte Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) oder Blindenwerkstätten vergeben, profitieren von steuerlichen Vorteilen. Gemäß <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_9_2018/__223.html">§ 223 SGB IX</a> können sie 50 Prozent der Ausgleichsabgabe für schwerbehinderte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von der zu zahlenden Summe abziehen. Neben dem Kauf von Produkten können Firmen auch Dienstleistungen in Anspruch nehmen, die von einer WfbM erbracht werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Höhe des anrechenbaren Anteils der Arbeitsleistung hängt von den Materialkosten ab sowie davon, wie viele nicht behinderte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Arbeitsleistung beteiligt sind. Dieser Anteil wird individuell für jede Werkstatt festgelegt und auf der Rechnung gesondert ausgewiesen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Anrechenbare Aufträge:</strong></p>
<p>&#8211; Aufträge, die im jeweiligen Anzeigejahr von der Werkstatt ausgeführt und bis spätestens 31. März des Folgejahres bezahlt wurden.</p>
<p>&#8211; Direkt an die Werkstätten erteilte und bezahlte Aufträge. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht gestattet.</p>
<p>Praktischer Tipp:</p>
<p>Für mehrere Aufträge im Anzeigejahr kann eine Jahresrechnung angefordert werden, was einige Werkstätten automatisch tun.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Förderung des Übergangs auf den allgemeinen Arbeitsmarkt:</strong></p>
<p>Schwerbehinderte Menschen, die in einer WfbM arbeiten und später in einem regulären Unternehmen beschäftigt werden, können für diese Zeit auf einen Pflichtarbeitsplatz angerechnet werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Neue Regelung ab 2024:</strong></p>
<p>Ab dem Anzeigejahr 2024 können schwerbehinderte Menschen, die zuvor in einer WfbM oder bei einem anderen Leistungsanbieter beschäftigt waren oder ein Budget für Arbeit erhalten haben, in den ersten zwei Jahren der Beschäftigung auf zwei Pflichtarbeitsplätze angerechnet werden.  Anrechnung auf die Ausgleichsabgabe<br />
Unabhängig von den Gesetzesänderungen der letzten Zeit gilt nach wie vor die gesetzlich festgeschriebene Anrechnungsregelung:</p>
<p>Sie können beim Kauf von Blindenware 50 Prozent der auf der Rechnung ausgewiesenen ablöseberechtigten Blinden-Arbeitsleistung auf die Ausgleichsabgabe anrechnen.<br />
Durch die Kürzung des Betrages für die Ausgleichsabgabe sparen Sie bares Geld.<br />
<a href="https://www.rehadat-ausgleichsabgabe.de/beschaeftigen-sparen/wfbm-auftrag/#:~:text=Unternehmen%2C%20die%20Auftr%C3%A4ge%20an%20anerkannte,von%20einer%20WfbM%20ausgef%C3%BChrt%20werden.">Hier nachschlagen!</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Alte Information: <strong>Rechnungsdetails</strong><br />
Beim Kauf von Blindenware bescheinigen wir den Anteil des Materialwertes und den Anteil der Arbeitsleistung der Werkstatt gesondert auf der Rechnung.<br />
Von der ausgewiesenen Arbeitsleistung, auf der Rechnung als ablöseberechtigte Blinden-Arbeitsleistung bezeichnet, können 50 Prozent auf die Ausgleichsabgabe angerechnet werden.<br />
Die bezogene Zusatzware kann seit dem 01.08.1996 nicht mehr angerechnet werden.</p>
<p>Höhe der Ausgleichsabgabe<br />
Nach dem Schwerbehindertengesetz müssen Arbeitgeber mit mindestens 20 Beschäftigten 5 Prozent ihrer Arbeitsplätze mit Schwerbehinderten besetzen. Dies sind die sogenannten Pflichtplätze. Für jeden nicht besetzten Pflichtplatz muss der Arbeitgeber monatlich eine Ausgleichsabgabe von 105 bis 260 Euro zahlen. Die Höhe der jeweiligen Ausgleichsabgabe wird anhand der jahresdurchschnittlichen Beschäftigungsquote Schwerbehinderter berechnet:<br />
• Beschäftigungsquote von 3 % bis unter 5 % = 105 Euro<br />
• Beschäftigungsquote von 2 % bis unter 3 % = 180 Euro<br />
• Beschäftigungsquote von weniger als 2 % = 260 Euro</p>
<p>Kleinbetriebsregelung<br />
Für Arbeitgeber, die im Jahresmittel bis zu 39 zu berücksichtigende Beschäftigte haben, beträgt die Ausgleichsabgabe abweichend hiervon 105 Euro, sofern sie jahresdurchschnittlich weniger als einen Schwerbehinderten beschäftigen.<br />
Für Arbeitgeber mit jahresdurchschnittlich bis zu 59 zu berücksichtigenden Beschäftigten und einer jahresdurchschnittlichen Beschäftigung von weniger als zwei Schwerbehinderten 105 Euro und bei einer jahresdurchschnittlichen Beschäftigung von weniger als einem Schwerbehinderten 180 Euro.</p>
<p>Zahlung der Ausgleichsabgabe<br />
Der Arbeitgeber hat die zu entrichtende Ausgleichsabgabe selbst zu errechnen und einmal jährlich an die für seinen Sitz zuständige Hauptfürsorgestelle abzuführen.<br />
In der Praxis bedeutet dies, Sie erhalten einen vom zuständigen Arbeitsamt einen Fragebogen. In diesem müssen Sie angeben, wie viele Beschäftigte Sie in Ihrem Betrieb haben und wie viele davon im Jahresdurchschnitt Schwerbehinderte sind. Anhand des Fragebogens errechnen sie Ihre Zahllast selbst. Am Ende des Formblattes werden Sie darauf aufmerksam gemacht, dass Sie Lieferungen von Schwerbehindertenbetrieben und Blindenbetrieben in Abzug bringen und diese Summe gleich als geleistete Zahlung kürzen können.<br />
Blindenwarenbezug bedeutet also für Sie bares Geld, weil der auf unserer Rechnung vermerkte anrechenbare Betrag direkt Ihre Zahllast bei der Ausgleichsabgabe senkt.<br />
Als Beweis für die Richtigkeit Ihrer Kürzung legen Sie dem ausgefüllten Formular bitte ein Duplikat unserer Rechnung bei.</p>
<p>Aktuelle Gesetzeslage<br />
Die Beschäftigungspflichtquote für Schwerbehinderte bleibt auch im Jahr 2003 bei 5%.<br />
Die Zielvorgabe des SGB IX, die Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen um 25% innerhalb der letzten drei Jahre zu senken, wurde knapp verfehlt. Dennoch soll die Beschäftigungspflichtquote nicht erhöht werden. Stattdessen sind Erleichterungen für Arbeitgeber geplant.<br />
Innerhalb des SGB IX ist geregelt, dass Arbeitgeber mit mehr als 20 Beschäftigten 5% der Arbeitsplätze mit schwerbehinderten Menschen zu besetzen haben (Beschäftigungspflichtquote), ansonsten sind sie zur Zahlung einer Ausgleichsabgabe verpflichtet. Nach § 71 SGB IX sollte sich diese Quote automatisch zum 1.1.2003 auf 6% (wie vor dem 1.10.2000) erhöhen, wenn nicht die Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen im Oktober 2002 um mindestens 25% geringer ist als im Oktober 1999.<br />
Dieses Ziel ist knapp verfehlt worden. Im Oktober 2002 waren rund 144.000 Schwerbehinderte arbeitslos &#8211; rund 45.000 weniger (oder 23,9%) als im Oktober 1999. Dennoch will Bundesministerin Ulla Schmidt an der 5%-Pflichtquote zumindest für das Jahr 2003 festhalten. Dies ergibt sich aus dem Entwurf eines „Gesetzes zur Änderung der Fristen und Bezeichnungen im Neunten Buch Sozialgesetzbuch und zur Änderung anderer Gesetze“.<br />
Die Einführung einer Kleinbetriebsklausel ist geplant.<br />
Ebenso wie bei der Ausgleichsabgabe ist nun auch bei der Beschäftigungspflichtquote die Einführung einer Kleinbetriebsklausel geplant. § 71 Abs. 1 Satz 1 SGB IX soll derart verändert werden, dass sich die Beschäftigungspflicht nicht mehr nach der monatlichen Situation, sondern nach der jahresdurchschnittlich monatlichen Zahl der Arbeitsplätze richtet. Das bedeutet, Arbeitgeber mit monatlich bis zu 39 Arbeitsplätzen müssen im Jahresdurchschnitt je Monat einen schwerbehinderten Menschen und Arbeitgeber mit monatlich bis zu 59 Arbeitsplätzen müssen im Jahresdurchschnitt je Monat zwei schwerbehinderte Menschen beschäftigen.<br />
Ursprünglich sollten die Neuregelungen zum 1.1.2003 in Kraft treten. Das Gesetz wurde in der ersten Dezemberwoche im Bundestag beraten und dann an den Ausschuss für Wirtschaft und Arbeit verwiesen.</p>
<p>Alle Angaben auf dieser Seite sind sorgfältig recherchiert. Eine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben und ihr Zutreffen im Einzelfall kann jedoch nicht übernommen werden.<br />
Bei Fragen zur Ausgleichsabgabe und zur Beschäftigungsquote hilft Ihnen Ihre zuständige Hauptführsorgestelle.</p>
<div class="shariff" data-title="Ausgleichsabgabe" data-info-url="http://ct.de/-2467514" data-backend-url="https://shop.blindenwerkstatt-deutschland.info/wp-content/plugins/shariff-sharing/backend/index.php" data-temp="/tmp" data-ttl="60" data-service="gft" data-services='["googleplus","facebook","twitter","info"]' data-image="" data-url="https://shop.blindenwerkstatt-deutschland.info/Fragen und Antworten/ausgleichsabgabe-blindenwerkstatt/" data-lang="de" data-theme="color" data-orientation="horizontal"></div><p>Der Beitrag <a href="https://shop.blindenwerkstatt-deutschland.info/Fragen%20und%20Antworten/ausgleichsabgabe-blindenwerkstatt/">Ausgleichsabgabe</a> erschien zuerst auf <a href="https://shop.blindenwerkstatt-deutschland.info">Blindenwarenshop</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Handwerk mit Herz</title>
		<link>https://shop.blindenwerkstatt-deutschland.info/Fragen%20und%20Antworten/handwerk-mit-herz/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[newadminuser]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jul 2024 15:45:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Handwerk mit Herz: Unterstützung für unsere blinden und sehbehinderten Mitarbeiter Unsere blinden und sehbehinderten Mitarbeiter produzieren eine große Auswahl an hochwertigen Produkten wie Borstenwaren, Webwaren, Körbe und Seilwaren. Diese Artikel werden mit größter Sorgfalt und Präzision von Hand hergestellt. Leider können unsere handgefertigten Produkte preislich nicht mit den industriell hergestellten Waren des normalen Handels konkurrieren. &#8230; </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Handwerk mit Herz: Unterstützung für unsere blinden und sehbehinderten Mitarbeiter</strong></p>
<p>Unsere blinden und sehbehinderten Mitarbeiter produzieren eine große Auswahl an hochwertigen Produkten wie Borstenwaren, Webwaren, Körbe und Seilwaren. Diese Artikel werden mit größter Sorgfalt und Präzision von Hand hergestellt. Leider können unsere handgefertigten Produkte preislich nicht mit den industriell hergestellten Waren des normalen Handels konkurrieren.</p>
<p>Der Unterschied zur industriellen Produktion ist erheblich: Während in der Industrie eine Maschine in der gleichen Zeit einen kompletten Besen fertigt, zieht ein blinder Handwerker in dieser Zeit einen Borstenstrang von Hand ein, verdrahtet und verknotet ihn sorgfältig. Diese aufwändige Handarbeit erfordert viel Geschick und Geduld, was sich in der außergewöhnlichen Qualität unserer Produkte widerspiegelt.</p>
<p>Hier könnt ihr einen direkten Vergleich sehen.</p>
<p>Um unsere wertvolle Handarbeit fortsetzen zu können, sind wir auf Spenden in Form von Geldspenden, Sachspenden oder Aufträgen angewiesen. Mit Ihrer Unterstützung tragen Sie dazu bei, bestehende Arbeitsplätze zu erhalten und neue zu schaffen. Ihr Beitrag wird satzungsgemäß verwendet, zum Beispiel für den Kauf neuer, wichtiger Arbeitsmaterialien, die Verbesserung und Verschönerung der Arbeitsräume oder für kleine Weihnachtsgeschenke für unsere blinden und sehbehinderten Handwerker. Besonders Borstenmaterialien wie Ziegenhaar unterliegen großen Preisschwankungen, die wir durch Ihre Unterstützung ausgleichen können.</p>
<p>Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, dass wir Sachspenden in Höhe Ihres Beitrags anfertigen und an karitative Einrichtungen wie Kindergärten, Kinderheime, Altenheime, Hospize oder auch Tierheime senden.</p>
<p>Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die <a href="https://shop.blindenwerkstatt-deutschland.info/category/ausgleichsabgabe/">Ausgleichsabgabe</a>: Unternehmen, die keine oder zu wenige schwerbehinderte Menschen beschäftigen, müssen eine Ausgleichsabgabe zahlen. Durch Aufträge an unsere Werkstätten können Unternehmen diese Abgabe reduzieren und gleichzeitig einen wertvollen Beitrag zur Beschäftigung von blinden und sehbehinderten Menschen leisten.</p>
<p>Können wir auch auf Ihre Hilfe zählen?</p>
<div class="shariff" data-title="Handwerk mit Herz" data-info-url="http://ct.de/-2467514" data-backend-url="https://shop.blindenwerkstatt-deutschland.info/wp-content/plugins/shariff-sharing/backend/index.php" data-temp="/tmp" data-ttl="60" data-service="gft" data-services='["googleplus","facebook","twitter","info"]' data-image="" data-url="https://shop.blindenwerkstatt-deutschland.info/Fragen und Antworten/handwerk-mit-herz/" data-lang="de" data-theme="color" data-orientation="horizontal"></div><p>Der Beitrag <a href="https://shop.blindenwerkstatt-deutschland.info/Fragen%20und%20Antworten/handwerk-mit-herz/">Handwerk mit Herz</a> erschien zuerst auf <a href="https://shop.blindenwerkstatt-deutschland.info">Blindenwarenshop</a>.</p>
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		<item>
		<title>Bürsten und ihre Herstellung</title>
		<link>https://shop.blindenwerkstatt-deutschland.info/Fragen%20und%20Antworten/herstellung-buersten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[newadminuser]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Jun 2024 19:40:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Bürsten und ihre Herstellung Eine Bürste besteht aus einem Grundkörper aus Holz, Metall oder Kunststoff, der den Bürstenrücken bildet, einem Bürstenbesatz aus Naturfasern, Kunstfasern oder Draht und einem Griff oder einer Einspannvorrichtung. Im Gegensatz zu Pinseln, deren Besatz parallel zum Stiel angeordnet ist, steht der Besatz von Bürsten rechtwinklig zum Körper. Bauformen und Herstellung Die &#8230; </p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://shop.blindenwerkstatt-deutschland.info/Fragen%20und%20Antworten/herstellung-buersten/">Bürsten und ihre Herstellung</a> erschien zuerst auf <a href="https://shop.blindenwerkstatt-deutschland.info">Blindenwarenshop</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bürsten und ihre Herstellung</strong></p>
<p>Eine Bürste besteht aus einem Grundkörper aus Holz, Metall oder Kunststoff, der den Bürstenrücken bildet, einem Bürstenbesatz aus Naturfasern, Kunstfasern oder Draht und einem Griff oder einer Einspannvorrichtung. Im Gegensatz zu Pinseln, deren Besatz parallel zum Stiel angeordnet ist, steht der Besatz von Bürsten rechtwinklig zum Körper.</p>
<p><strong>Bauformen und Herstellung</strong></p>
<p>Die Herstellung von Bürsten erfolgt heute meist industriell, obwohl früher die Bürstenbinder eine eigene Zunft bildeten. Der Beruf des Bürstenmachers ist noch immer in der deutschen Handwerksordnung aufgeführt. Für die Herstellung von Bürsten und Besen werden verschiedene Grundkonstruktionen verwendet, die sich in ihrer Bauform und den verwendeten Materialien unterscheiden.</p>
<p><strong>Besatzmaterialien</strong></p>
<p>Als Besatzmaterialien kommen eine Vielzahl von Stoffen zum Einsatz, darunter Schweineborsten, Rosshaar, Ziegenhaar, Menschenhaar, verschiedene Pflanzenfasern wie Kokos oder Piassava, sowie Kunststofffasern aus Polypropylen, Polyester und Polyamid. Für spezielle Anwendungen werden auch Drahtmaterialien aus Stahl, Edelstahl, Messing oder sogar Silber und Platin verwendet.</p>
<p><strong>Herstellungsverfahren</strong></p>
<ul>
<li><strong>Gebundene Bürsten</strong>: Hierbei wird der Besatz ohne Körper mit Draht oder Schnüren zusammengebunden. Diese Methode wird heute kaum noch angewendet, aber für einige Besenformen wie Reisigbesen oder Sorghumbesen ist sie weiterhin gebräuchlich.</li>
<li><strong>Gepichte Bürsten</strong>: Bei diesem veralteten Verfahren wurden die Bürsten mit heißem Pech gefüllt, was sie für den Einsatz im Nassbereich ungeeignet machte. Heute werden stattdessen andere Klebstoffe verwendet.</li>
<li><strong>Stirn- oder Handeinzug</strong>: Diese Bauweise ist aufwendig und wird hauptsächlich für hochwertige Produkte angewendet. Sie erfordert, dass der Besatz von Hand eingezogen und mit Draht fixiert wird. Diese Technik wird gerne in Blindenwerkstätten und Behinderteneinrichtungen angewendet.</li>
<li><strong>Gestanzte oder gestopfte Bürsten</strong>: Bei dieser modernen Bauform werden die Bürsten mit CNC-Maschinen hergestellt, indem der Besatz in vorgebohrte Löcher eingeführt und verankert wird. Dies ermöglicht eine große Vielfalt an Formen und Anwendungen.</li>
<li><strong>Gedrehte Bürsten</strong>: Bei dieser Bauform wird der Besatz zwischen zwei Drähten eingeschoben und diese anschließend verdrillt. Diese Bürsten eignen sich besonders für enge Öffnungen und spezielle Reinigungsaufgaben.</li>
<li><strong>Gezopfte Bürste</strong>: Diese Bürstenart besteht aus einer gelochten Blechronde, in die Drahtbündel eingesteckt und verdrillt werden. Gezopfte Bürsten sind robust und eignen sich besonders für schwere Reinigungsarbeiten und die Bearbeitung großer Flächen. Sie werden eingesetzt, um Schlacke, Farbe, Rost und Zunder zu entfernen und Metalloberflächen für nachfolgende Beschichtungen vorzubereiten.</li>
<li><strong>Streifenbürste</strong>: Die Streifenbürste besteht aus einem U-förmig gebogenen Blechstreifen, in dessen Falz der Besatz durch einen Haltedraht fixiert wird. Diese Bürsten sind sehr flexibel und können in verschiedenen Längen und Formen hergestellt werden. Sie werden häufig in technischen Anwendungen eingesetzt, wie zum Abdichten von Kabelkanälen oder zum Reinigen von Geschützrohren.</li>
<li><strong>Ringlockbürste</strong>: Bei dieser Bauart wird der Besatz zwischen einem Rohr und einem Ring eingepresst. Ringlockbürsten sind immer rund und eignen sich besonders für starke mechanische Beanspruchung, wie zum Entgraten oder Bearbeiten von Schweißnähten und Schnittkanten.</li>
<li><strong>Walzenbürste</strong>: Walzenbürsten werden vor allem als rotierende technische Bürsten eingesetzt und können aus verschiedenen Materialien und Besatzmaterialien bestehen. Sie werden in vielen verschiedenen Maschinen eingesetzt, um Werkstücke zu waschen, reinigen, entgraten und vieles mehr.&nbsp;
<p><strong>Konstruktive Eigenschaften</strong></p>
<ul>
<li><strong>Durchmesser und Besatzlänge</strong>: Der Bürstendurchmesser und die Länge des Besatzes sind entscheidend für die Leistung und das Bearbeitungsergebnis. Weiche und flexible Bürsten eignen sich für strukturierte Werkstücke, während aggressivere Bürsten für Entgratungsarbeiten und die Entfernung von Verunreinigungen verwendet werden.</li>
<li><strong>Besatzdichte</strong>: Die Besatzdichte beeinflusst die Schneidleistung und Standzeit der Bürste sowie das Bearbeitungsergebnis. Hohe Besatzdichten ergeben eine höhere Schneidleistung, während geringere Besatzdichten die Flexibilität der Bürste erhöhen.</li>
<li><strong>Arbeits- und Einspannbreite</strong>: Die Arbeitsbreite beschreibt die Kontaktfläche der Bürste auf dem Werkstück und kann durch die Rotationsgeschwindigkeit der Bürste beeinflusst werden. Die Einspannbreite der Bürste ist die Breite zwischen den Deckscheiben und unterscheidet sich oft von der Arbeitsbreite.</li>
<li><strong>Positionierung zum Werkstück</strong>: Der Anpressdruck einer Bürste wird durch die Eintauchtiefe am Werkstück bestimmt. Eine nicht optimale Positionierung von Werkstück und Bürste kann zu erhöhtem Verschleiß führen.</li>
<li><strong>Arbeitsdrehzahl</strong>: Die optimale Arbeitsdrehzahl zur Bearbeitung von Werkstücken wird über die Umfangsgeschwindigkeit und den Bürstendurchmesser definiert. Starker Druck auf rotierende Drahtbürsten kann zu Ermüdungsbrüchen und vorzeitigem Verschleiß führen.</li>
</ul>
<p><strong>Bürsten für den Haushalt</strong></p>
<p>Im Alltag sind Bürsten unverzichtbare Hilfsmittel zur Reinigung und Pflege. Hier sind einige Beispiele für Bürsten, die im Haushalt verwendet werden:</p>
<ul>
<li><strong>Heizkörperbürste</strong>: Eine gedrehte Bürste, die dazu dient, die Lamellen von Heizkörpern von Staub zu befreien, um die Effizienz der Heizung zu erhöhen.</li>
<li><strong>Spülbürste</strong>: Diese Bürste ist ideal für das Entfernen von angebranntem oder angetrocknetem Essen von Geschirr und Kochutensilien.</li>
<li><strong>Aufraubürste</strong>: Im Tanzsport verwendet, um die Ledersohlen der Tanzschuhe aufzurauen oder Wildleder zu behandeln.</li>
<li><strong>Haarbürste</strong>: Zur Pflege und Reinigung der Haare, wobei die Bürste je nach Haarstruktur und -dichte aus unterschiedlichen Materialien bestehen kann.</li>
<li><strong>Kleiderbürste</strong>: Eine Bürste, die dazu dient, Textilien von Haaren und Schmutz zu befreien, um sie frisch und sauber zu halten.</li>
<li><strong>Wurzelbürste</strong>: Eine robuste Bürste, die aus Metall, Holz oder Kunststoff besteht und Borsten aus der Wurzel der gemeinen Quecke hat. Sie eignet sich besonders gut zum Abbürsten von erdverkrustetem Wurzelgemüse oder zum Reinigen erdbehafter Stiefel.</li>
</ul>
<p><strong>Bürsten für Industrie und Handwerk</strong></p>
<p>In der Verarbeitungsindustrie werden technische Bürsten eingesetzt, die eine große Vielfalt an Formen und Materialien aufweisen. Diese Bürsten bestehen aus einem Grundkörper, der den Bürstenbesatz festhält und stabilisiert. Die Anwendungen sind vielfältig und reichen von Entgraten und Oberflächenbehandlung bis hin zu Transport und Abdichten.</p>
<p><strong>Weitere Formen</strong></p>
<ul>
<li><strong>Ablaichbürste</strong>: Eine spezielle Bürste, die in der Fischerei zum Ablaichen von Fischen verwendet wird.</li>
<li><strong>Striegel (Tierpflege)</strong>: Ein Gerät zur Pflege und Reinigung von Tierfellen, insbesondere bei Pferden und Hunden.</li>
<li><strong>Weißbürste</strong>: Eine Bürste, die speziell zum Reinigen von weißen oder hellen Textilien entwickelt wurde, um Verschmutzungen und Verfärbungen effektiv zu entfernen.</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p><strong>Blinden Werkstätten &#8211; Blindenwerkstatt</strong></p>
<p>In Blindenwerkstätten und Behinderteneinrichtungen werden Bürsten traditionell nach den Verfahren des Handeinzugs hergestellt, was hochwertige und langlebige Produkte garantiert. Diese Bürsten sind nicht nur von ausgezeichneter Qualität, sondern tragen auch zum sozialen Engagement bei.</p>
<p><strong>Angebot für unsere Kunden</strong></p>
<p>Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, Bürsten aus unseren Blindenwerkstätten zu erwerben, die von Hand mit größter Sorgfalt und Aufmerksamkeit hergestellt werden. Diese Bürsten sind nicht nur funktionell, sondern stellen auch einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung von Menschen mit Behinderungen dar. Würden Sie gerne einen solchen besonderen Bürsten aus unserem Angebot auswählen?</p>
<p><a href="https://shop.blindenwerkstatt-deutschland.info/produkt-kategorie/blindenware/borstenware/buersten/">Hier geht es zu unserem Bürsten Sortiment.</a></p>
<div class="shariff" data-title="Bürsten und ihre Herstellung" data-info-url="http://ct.de/-2467514" data-backend-url="https://shop.blindenwerkstatt-deutschland.info/wp-content/plugins/shariff-sharing/backend/index.php" data-temp="/tmp" data-ttl="60" data-service="gft" data-services='["googleplus","facebook","twitter","info"]' data-image="" data-url="https://shop.blindenwerkstatt-deutschland.info/Fragen und Antworten/herstellung-buersten/" data-lang="de" data-theme="color" data-orientation="horizontal"></div><p>Der Beitrag <a href="https://shop.blindenwerkstatt-deutschland.info/Fragen%20und%20Antworten/herstellung-buersten/">Bürsten und ihre Herstellung</a> erschien zuerst auf <a href="https://shop.blindenwerkstatt-deutschland.info">Blindenwarenshop</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Simple FAQ &#8211; 2</title>
		<link>https://shop.blindenwerkstatt-deutschland.info/Fragen%20und%20Antworten/simple-faq-2/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[newadminuser]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Jun 2024 17:04:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Simple FAQ Content &#8211; 2</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://shop.blindenwerkstatt-deutschland.info/Fragen%20und%20Antworten/simple-faq-2/">Simple FAQ &#8211; 2</a> erschien zuerst auf <a href="https://shop.blindenwerkstatt-deutschland.info">Blindenwarenshop</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Simple FAQ Content &#8211; 2</p>
<div class="shariff" data-title="Simple FAQ &#8211; 2" data-info-url="http://ct.de/-2467514" data-backend-url="https://shop.blindenwerkstatt-deutschland.info/wp-content/plugins/shariff-sharing/backend/index.php" data-temp="/tmp" data-ttl="60" data-service="gft" data-services='["googleplus","facebook","twitter","info"]' data-image="" data-url="https://shop.blindenwerkstatt-deutschland.info/Fragen und Antworten/simple-faq-2/" data-lang="de" data-theme="color" data-orientation="horizontal"></div><p>Der Beitrag <a href="https://shop.blindenwerkstatt-deutschland.info/Fragen%20und%20Antworten/simple-faq-2/">Simple FAQ &#8211; 2</a> erschien zuerst auf <a href="https://shop.blindenwerkstatt-deutschland.info">Blindenwarenshop</a>.</p>
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		<title>Besen</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Jun 2024 17:04:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Warum Besen Ein Besen (von mittelhochdeutsch bësem, beruhend auf westgermanisch besman, „Geflochtenes; Besen, Rute“[1]) oder Feger ist ein Gebrauchsgegenstand zum Zusammenkehren von Staub, Schmutz und Abfall. (Quelle Wikipedia) Der Besen, ein unverzichtbares Kehrgerät, ist das Thema dieses Artikels. Er dient dazu, Staub, Schmutz und Abfall effizient zu sammeln und zu entfernen. In dieser ausführlichen Zusammenfassung &#8230; </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Warum Besen</strong></p>
<p>Ein Besen (von mittelhochdeutsch bësem, beruhend auf westgermanisch besman, „Geflochtenes; Besen, Rute“[1]) oder Feger ist ein Gebrauchsgegenstand zum Zusammenkehren von Staub, Schmutz und Abfall. <em>(Quelle Wikipedia)</em></p>
<p>Der Besen, ein unverzichtbares Kehrgerät, ist das Thema dieses Artikels. Er dient dazu, Staub, Schmutz und Abfall effizient zu sammeln und zu entfernen. In dieser ausführlichen Zusammenfassung erkunden wir die Vielfalt der Besenarten, ihre Materialien und ihre besonderen Eigenschaften, um Ihnen bei der Auswahl des richtigen Besens für Ihren Bedarf zu helfen.</p>
<p><strong>Besenarten</strong></p>
<p>Die Welt der Besen ist vielfältig. Man unterscheidet zwischen großen und kleinen Besen, solchen für den Innen- und Außenbereich sowie Hand- und Maschinenbesen. Ein großer Besen besteht aus einem langen Stiel und einem Querholz, dem sogenannten &#8220;Riegel&#8221;, mit Borsten aus Tierhaaren, Pflanzenfasern oder Kunststoff. Eine spezielle Ausführung ist der Schraubbesen, bei dem die Teile einzeln ausgetauscht werden können, um den Besen langlebiger zu machen. Kleine Besen, wie der Handbesen oder der Bartwisch, sind für den täglichen Gebrauch konzipiert und oft mit einer Kehrschaufel zum Aufnehmen des Kehrichts kombiniert.</p>
<p><strong>Materialien</strong></p>
<p>Der Besenstiel kann aus Holz, Metall oder Kunststoff bestehen, während die Borsten aus verschiedenen Materialien gefertigt werden. Pflanzliche Borsten kommen von Kokos, Arenga oder anderen Pflanzen, wie der Sagopalme oder der Zacatonpflanze. Tierische Borsten werden aus Rosshaar gewonnen, das besonders für feine Saalbesen geeignet ist. Kunststoffborsten bestehen aus PVC, Polypropylen, Polyester oder Polyamide und sind in vielen Einsatzgebieten beliebt. Gummibesen mit finger- oder noppenartigen Borsten aus Gummi sind speziell zum Kehren von Haaren konzipiert.</p>
<p><strong>Besondere Eigenschaften</strong></p>
<p>Einige Besen weisen besondere Eigenschaften auf, die sie für bestimmte Anwendungen prädestinieren. So sind Besen aus Holz mit Naturborsten elektrostatisch neutral, während Kunststoffbesen leicht elektrostatisch aufgeladen werden können. Der Schraubbesen ermöglicht das schnelle Austauschen einzelner Teile bei Verschleiß, was ihn langlebig und kosteneffizient macht. In der Imkerei wird der Bienenbesen oder Abkehrbesen eingesetzt, um Honigbienen von den Waben zu entfernen.</p>
<p><strong>Anwendungen</strong></p>
<p>Besen werden nicht nur in Haushalten, sondern auch in verschiedenen Branchen und Anwendungen eingesetzt. In Kehrmaschinen helfen sie, den Schmutz in Auffangbehälter zu fördern, während in der Imkerei spezielle Besen zum Fegen der Honigbienen von den Waben verwendet werden. Auch in der Straßenreinigung spielen Besen eine wichtige Rolle, insbesondere der klassische Reisigbesen, der den industriell hergestellten Besen bei manchen Anwendungen noch immer übertrifft.</p>
<p>Man unterscheidet zwischen großen Besen und kleinen (Handfeger, Bartwisch), solchen für drinnen (Stubenbesen) und für draußen (Straßenbesen) sowie Hand- und Maschinenbesen.</p>
<p>Ein großer Besen besteht aus einem langen Besenstiel und einem Querholz, dem sogenannten „Riegel“, mit den Borsten aus Tierhaaren, Pflanzenfasern oder Kunststoff. Der Ruten- oder Reisigbesen (regional auch „Riedelbesen“) ist eine einfachere Besenform, die früher meist von einem Besenbinder hergestellt wurde und recht verbreitet war. Hier ist ein Bündel Reisig oder Stroh mit Schnur oder Draht ohne Riegel direkt am Stiel befestigt. Bei Verwendung von Birkenzweigen ähnelt der Rutenbesen einer großen Birkenrute mit Holzstiel.</p>
<p>Eine spezielle Ausführung des großen Besens ist der Schraubbesen. Hier endet der Besenstiel in ein Gewinde, das in den Schaft des Besenriegels geschraubt wird. So können die Teile bei Verschleiß einzeln ausgetauscht werden. Es gibt auch Schnellwechselsysteme, um an einem Stiel unterschiedliche Reinigungsgeräte einzusetzen und auszutauschen (wie Schrubber, Besen und Abzieher).</p>
<p>Bei einem kleinen Besen (auch „Handbesen“, „Handfeger“, „Kehrwisch“, „Bartwisch“ oder „(Hand)Eule“ genannt) ist ein kurzer Stiel direkt in Längsrichtung am Riegel befestigt oder geht in diesen über. Zu einem kleinen Besen gehört oft eine Kehrschaufel zum Aufnehmen des Kehrichts.</p>
<p>Ein Stoßbesen ist ein von Schornsteinfegern zur Reinigung des Kamins von Rußrückständen eingesetztes Gerät. Er besteht aus einer flachen Scheibe aus sternförmig angeordneten Metallborsten.</p>
<p>Besen werden auch in Kehrmaschinen eingesetzt. Diese rotieren mit manueller oder motorischer Kraft unter oder neben der Maschine und fördern so den Schmutz in den Auffangbehälter.</p>
<p>Der Bienenbesen, auch Abkehrbesen ist ein Imkereigerät zum Fegen der Honigbienen von den Waben. Ersatzweise zum Bienenbesen kann man eine Feder oder einen Gänseflügel benutzen.</p>
<p><strong>Zusätzliche Besenarten</strong>:</p>
<p>&#8211; <strong>Teppichbesen</strong>: Ein spezieller Besen mit weichen Borsten, der zum Reinigen von Teppichen und Teppichböden konzipiert ist. Er verhindert das Eindringen von Staub und Schmutz in die Teppichfasern und schont die Oberfläche.<br />
&#8211; <strong>Wandbesen</strong>: Ein kompakter Besen, der speziell für den Einsatz in beengten Räumen oder zur Reinigung von Wänden und Decken entwickelt wurde. Er verfügt über eine lange Stielausführung und eine kleine Borstenfläche.<br />
&#8211; <strong>Bürstenbesen</strong>: Ein Besen, der mit einer Bürste kombiniert ist, um sowohl feines Staub als auch gröberen Schmutz zu entfernen. Diese Kombination ermöglicht eine effektivere Reinigung auf verschiedenen Oberflächen.</p>
<p>Diese ergänzten Besenarten zeigen die Vielfalt und Spezialisierung von Kehrgeräten, die je nach Bedarf und Anwendungsfall ausgewählt werden können.</p>
<p><strong>Werkzeug eines Besen- und Bürstenmachers</strong></p>
<p><strong>Besenbinder bei der Arbeit</strong></p>
<p>Der Besenstiel besteht aus Holz, Metall oder Kunststoff. Die Griffzone kann mit einem besonderen Überzug aus Kunststoff überzogen, mit Farbe beschichtet oder mit einem befestigten Metallteil versehen sein.</p>
<p>Die Borsten sind aus pflanzlichen, tierischen oder aus Kunstfasern gefertigt, für spezielle Einsatzgebiete auch aus Metall (Drahtbesen).</p>
<p>Aus Rosshaar werden i. d. R. feine Saalbesen zum Kehren auf glatten Böden gefertigt, aber auch sogenannte Stubenhandfeger, mit denen dank des Fettgehalts im Rosshaar gearbeitet werden kann, ohne dass über Gebühr Staub aufgewirbelt wird. Besen aus Holz mit Naturborsten wirken im Gegensatz zu Kunststoffbesen nicht elektrostatisch.</p>
<p>Kokos- und Arenga-Borsten kommen bei universell verwendbaren Besen zum Einsatz, die sowohl auf glatten als auch auf rauen Böden eingesetzt werden können. Ihre Borsten sind steifer und weniger nässeempfindlich als Rosshaar und deswegen auch z. T. als Straßenbesen geeignet.</p>
<p>Weitere natürliche Materialien für Besenborsten sind Bassine (Blattfasern der Sagopalme), Reiswurzel (Wurzelfasern der Zacatonpflanze) und Piassava. An Kunstfasern kommen PVC, Polypropylen, Polyester und Polyamide zum Einsatz. Auch Kombinationen von Pflanzen- und Kunststofffasern sind möglich.</p>
<p>Hinzu kommen in neuerer Zeit gut auswaschbare „Gummibesen“ mit finger- oder noppenartig angeformten Borsten aus Gummi, insbesondere zum Kehren von Haar, etwa beim Friseur.</p>
<p>Die am häufigsten verwendeten Pflanzen für Ruten- bzw. Reisigbesen sind neben der Hänge-Birke je nach Region Besenginster, Besenheide und Rote Heckenkirsche. In Österreich ist die Weide mit dunkler dünner Rinde sehr bekannt, man spricht hier auch vom Reisigbesen. Der klassische Reisigbesen wird auch heute noch für manche Anwendungen, etwa in der Straßenreinigung, den industriell hergestellten Besen vorgezogen.[4]</p>
<p>Zum schnellen händischen Kehren von Blättern, Ästen und leichtem Abfall insbesondere von ungepflasterten Straßen und Plätzen werden in Mexiko große, luftig und ohne extra Stiel gebundene Besen verwendet, die einen 45° schrägen Konturverlauf der Enden der Palmblätter aufweisen.</p>
<p><strong>Zusätzliche Materialien und Eigenschaften:</strong></p>
<p>&#8211; <strong>Silikonbesen</strong>: Ein moderner Besen, der mit Silikonborsten ausgestattet ist. Diese Borsten sind nicht nur langlebig und resistent gegenüber Chemikalien, sondern erzeugen auch weniger Staub beim Kehren. Silikonbesen eignen sich hervorragend für den Einsatz in Küchen und Bädern.<br />
&#8211; <strong>Kohlefaserbesen</strong>: Diese Besen verwenden Kohlefasern als Borstenmaterial, das hochfest und leicht ist. Kohlefaserbesen sind besonders geeignet für den Einsatz in industriellen Bereichen, da sie auch gegenüber hohen Temperaturen und aggressiveren Umgebungen widerstandsfähig sind.<br />
&#8211; <strong>Bio-Kunststoffbesen</strong>: In Zeiten des Umweltschutzes gewinnen auch bio-basierte Kunststoffe an Bedeutung. Besen, die aus nachhaltigen und biologisch abbaubaren Materialien hergestellt werden, tragen dazu bei, den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren.</p>
<p>Diese ergänzten Materialien und Eigenschaften zeigen die fortschreitende Entwicklung in der Herstellung von Besen, die sowohl auf Effizienz als auch auf Nachhaltigkeit abzielen.</p>
<p><strong>Mythologie und Brauchtum</strong></p>
<p>Goethes Gedicht Der Zauberlehrling möchte aufzeigen, was passieren kann, wenn eine unqualifizierte Person unter Anwendung von Zauberkraft einen Besen schwingen will. Das von Goethe verwendete Motiv des wassertragenden Zauberbesens stammt aus dem Werk Philopseudes von Lukian von Samosata.</p>
<p>Bei den alten Römern wurde dem Besen eine besondere Bedeutung zugeschrieben. So fegten beispielsweise Hebammen mit einem gesegneten Besen die Türschwelle des Hauses, in dem eine Geburt stattgefunden hatte. Damit sollten böse Einflüsse von dem Neugeborenen und der Wöchnerin ferngehalten werden.</p>
<p>In der Zeit des Hexenwahns galt der Hexenbesen als Fluggerät der Hexen, auf dem sie zum Hexensabbat ritten. Damit eine Hexe auf dem Besen fliegen konnte, musste sie vorher sich oder den Besen mit einer Hexen- oder Flugsalbe einreiben. Aus dem Hexenglauben ergaben sich weitere abergläubische Vorstellungen. So galt es beispielsweise als unglückbringend, wenn man einen Besen über ein Fließgewässer transportieren musste. Andererseits nahm man an, dass Hexen keinen Besen überschreiten oder -springen können. Ein Besen quer vor der Haustür sollte Hexen und Zauberer davon abhalten, das Haus zu betreten.</p>
<p>In der neueren Zeit sollten mit dem Stiel nach unten neben die Haustür gestellte Besen, sogenannte Zigeunerbesen, dazu dienen, „Zigeuner“ (Bezeichnung meist für Sinti und Roma, aber auch andere umherreisende Gruppen verwendet) fernzuhalten.</p>
<p>In Bremen und Umgebung ist es Brauch, dass Männer, die 30 Jahre alt werden, ohne verheiratet oder verlobt zu sein, öffentlich fegen müssen, beispielsweise auf Domtreppen oder Marktplätzen. Um eine Frau zum Heiraten zu finden, soll der Mann auf diese Weise zeigen, dass er sich um Haus und Hof kümmern kann. Es muss so lange gefegt werden, bis sich eine Jungfrau zum Freiküssen findet.</p>
<p><strong>Religion</strong></p>
<p>Im Jainismus tragen die Mönche und Nonnen als eines ihrer wenigen persönlichen Besitztümer kleine buschige Besen bei sich. Damit kehren sie auf ihren Wanderungen und Almosengängen Kleinlebewesen wie Insekten behutsam aus dem Weg, um sie nicht zu verletzen oder zu zertreten; denn dies würde der jainistischen Lehre zufolge schlechtes Karma bewirken. Der Besen muss beim Eintritt in den jeweiligen Orden vom Ordensoberhaupt dem Bewerber zugesprochen werden.</p>
<p><strong>Sprichwörter</strong></p>
<p>Von Friedrich Merz stammt das Sprichwort Junge Besen kehren gut, aber die alte Bürste kennt die Ecken.</p>
<p><strong>Blinden Werkstätten &#8211; Blindenwerkstatt</strong></p>
<p>Besen werden auch in Blindenwerkstätten handgefertigt, was sowohl Arbeitsplätze für Menschen mit Sehbehinderung schafft als auch qualitativ hochwertige Produkte hervorbringt. Diese Besen sind nicht nur funktionell, sondern tragen auch zum sozialen Zusammenhalt bei.</p>
<p>Würden Sie vielleicht auch gerne einen neuen Besen aus einer <strong>Blindenwerkstatt</strong> besitzen, der von Hand gefertigt wurde und sowohl Qualität als auch soziales Engagement vereint?</p>
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		<title>Your First FAQ Question</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Jun 2024 17:04:48 +0000</pubDate>
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